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Welche extremen Falltests kann der Falltester simulieren?
Technischer Artikel

Welche extremen Falltests kann der Falltester simulieren?

16.10.2025

Durch Hinzufügen von speziellem Zubehör, Umweltsimulationsmodulen oder Anpassen von Testparametern, Falltester Sie können über das einfache Szenario „freier Fall unter normalen Temperatur- und Druckbedingungen“ hinausgehen und Falltests in einer Vielzahl extremer Umgebungen simulieren, um die Fallfestigkeit eines Produkts unter rauen Betriebsbedingungen (wie niedrigen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit, großer Höhe und kombinierten Stößen) zu überprüfen. Diese Extremszenarien entsprechen häufig den realen Risiken von Produkten beim Spezialtransport (wie Kühlketten- und Höhenlogistik), in rauen Betriebsumgebungen (wie Polarregionen und heißen und feuchten Gebieten) oder bei unerwarteten Extremunfällen. Sie lassen sich wie folgt kategorisieren:

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I. Falltests unter extremen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen
Temperatur und Luftfeuchtigkeit können die Materialeigenschaften direkt beeinflussen (z. B. machen niedrige Temperaturen Kunststoffe spröde, hohe Temperaturen machen Gummi weich und hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt die Metallkorrosion). Diese Art von Prüfung erfordert die Kombination einer „Umwelt- und Luftfeuchtigkeitsanalyse“. Simulationskammer„mit einem Falltester. Die Proben werden vor dem Falltest zunächst für eine gewisse Zeit extremen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten ausgesetzt (sogenannte „Umwelt-Vorkonditionierung“). Dies simuliert die Fallrisiken von Produkten in der Kühlkette und in der Logistik tropischer/kalter Zonen.“

1. Abfall bei niedrigen Umgebungstemperaturen (-60 °C bis 0 °C)
Simulationsszenarien: Produkte, die beim Transport in kalten Regionen herunterfallen (z. B. wissenschaftliche Forschungsausrüstung in der Arktis, Logistik im nördlichen Winter), Kühlkettentransport (z. B. Tiefkühlkost, kryogene medizinische Geräte) oder versehentliches Fallenlassen während der Verwendung in Umgebungen mit niedrigen Temperaturen (z. B. elektronische Geräte, die in Polarregionen verwendet werden).
Kernauswirkung: Niedrige Temperaturen können die Zähigkeit verringern und die Sprödigkeit von nichtmetallischen Werkstoffen wie Kunststoffen und Gummi erhöhen (z. B. kann eine Handyhülle bei -20 °C von biegsam zu leicht zerbrechlich werden). Lötstellen und Schrauben in Metallbauteilen können sich aufgrund der Wärmeausdehnung und -kontraktion ebenfalls lösen.
2. Abfall in Umgebungen mit hohen Temperaturen (40 °C bis 150 °C)
Simulationsszenarien: Produkte fallen beim Transport in tropischen Regionen (z. B. Logistik in Südostasien), bei Lagerung in hohen Temperaturen (z. B. Freilager im Sommer) oder bei Verwendung in der Nähe von Wärmequellen (z. B. Autoteile in der Nähe des Motors). Kernfolgen: Hohe Temperaturen können Materialien erweichen (z. B. Verformung von Kunststoffgehäusen, Ausfall von Gummidichtungen), die Haftfestigkeit verringern (z. B. Ablösung des Bildschirms vom Mittelrahmen) und Schäden an internen elektronischen Bauteilen (z. B. Kondensatoren, Chips) durch die kombinierte Wirkung von hoher Temperatur und Stößen beschleunigen.
3. In einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit/Hitze fallen lassen (Luftfeuchtigkeit 60-95% rF, Temperatur 30°C-60°C)
Simulationsszenario: Das Produkt wird einem tropischen Regenwald, einer Küstenregion mit hoher Luftfeuchtigkeit oder einem feuchten Lagerraum ausgesetzt. Dieser Test dient der Überprüfung der Auswirkungen von Feuchtigkeit und Erschütterungen auf die Rostbeständigkeit und die Isolierleistung des Produkts.
Auswirkungen auf den Kern: Hohe Luftfeuchtigkeit kann die Korrosion von Metallbauteilen (z. B. Schrauben und Federn) beschleunigen und dadurch die Konstruktion lockern. Sie kann außerdem die Isolationsleistung elektronischer Bauteile beeinträchtigen. Wird das Gehäuse bei einem Sturz beschädigt, kann Feuchtigkeit leicht eindringen und einen Kurzschluss verursachen.

II. Falltests in Höhen-/Niederdruckumgebungen

In Hochgebirgsregionen (wie dem Qinghai-Tibet-Plateau und hochgelegenen Forschungsstandorten) herrscht niedriger Luftdruck (in 5.000 Metern Höhe beträgt er etwa 50 % des Standardluftdrucks). Dies kann die Dämpfungseigenschaften (z. B. verringerte Ausdehnung des Luftpolsterbeutels in der Verpackung) und die Dichtigkeit (z. B. Bersten der Verpackung aufgrund von Druckunterschieden zwischen Innen und Außen) des Produkts beeinträchtigen. Daher müssen diese Tests unter Niederdruckbedingungen durchgeführt werden. Umweltkammer"

Simulierte Szenarien: Logistik in großer Höhe (z. B. Expresslieferungen in Hochebenen), Lufttransport (z. B. Frachträume von Flugzeugen, wo der Luftdruck etwa 30 bis 60 % des Standardluftdrucks beträgt) oder Abwürfe von Ausrüstung in großer Höhe.

Wichtigste Auswirkungen:

Dämpfungsversagen: Bei niedrigem Druck dehnt sich die Luft in Schaumstoff und Luftpolstern aus (oder zieht sich zusammen, abhängig von der Kabinendruckregelung), wodurch die Dämpfungskapazität abnimmt. Die Aufprallkraft bei einem Fall wird direkt auf das Produkt übertragen.

Siegelbruch: Versiegelte Verpackungen (z. B. Vakuumbeutel für Lebensmittel und wasserdichte Verpackungen für Elektronikprodukte) können aufgrund der erhöhten Druckunterschiede zwischen Innen und Außen leicht reißen. Dies kann zu Feuchtigkeit oder Verunreinigung des Produkts führen.

III. Falltest mit akkumulierter Stoßbelastung
Bei dieser Testart werden die Umgebungsbedingungen nicht verändert. Stattdessen werden Intensität, Häufigkeit oder kombinierte Belastung der Falltests erhöht, um das Risiko von Produktstürzen in Extremsituationen wie heftigem Sortieren, Autounfällen und dem Herabfallen schwerer Gegenstände zu simulieren. Im Fokus steht die Überprüfung der maximalen Stoßfestigkeit des Produkts.
1. Wiederholter Tropfentest (Mehrere aufeinanderfolgende Tropfen)
Simulationsszenario: Produkte werden in einer Logistiksortierlinie wiederholt fallen gelassen (z. B. mehrere Stürze in einer Kuriersortiermaschine) oder fallen während des Gebrauchs häufig versehentlich herunter (z. B. Werkzeuge auf einer Baustelle).
Prüfverfahren: Es wird eine konstante Fallhöhe (üblicherweise 1-2 Meter) eingestellt, und die Probe wird 10-100 Mal hintereinander fallen gelassen (die Anzahl wird nach Industriestandards angepasst), anstatt nur einmal.
Kernprüfung: Die Ermüdungsbeständigkeit des Produkts/der Verpackung – zum Beispiel, ob sich der Karton nach mehrmaligem Fallenlassen ablöst, ob der Polsterschaum durch wiederholte Kompression seine Elastizität verliert und ob sich interne Komponenten durch wiederholte Vibrationen lockern (wie etwa lose Schrauben in Spielzeug oder sich verschiebende Motoren in Haushaltsgeräten).

2. Falltest aus großer Höhe (über 3 Meter, bis zu 10 Meter)
Simulationsszenario: Das Produkt fällt versehentlich aus einer Höhe, z. B. ein Außengerät einer Klimaanlage, das während der Installation an der Außenseite eines Hochhauses herunterfällt, ein großes Produkt (z. B. ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine), das von einem obersten Regal umkippt, oder ein Fall von einem hochgelegenen Regal in einem Logistiklager.
Zentrale Herausforderung: Je größer die Fallhöhe, desto höher die Aufprallgeschwindigkeit (die Fallgeschwindigkeit ist proportional zur Quadratwurzel der Höhe), wodurch die Aufprallkraft auf das Produkt exponentiell zunimmt. Dies erfordert die Überprüfung der strukturellen Integrität (z. B. ob sich der Metallrahmen verbiegt, ob das Kunststoffgehäuse zerbricht) und der Ausfallsicherheit wichtiger Komponenten (z. B. ob der Kühlschrankkompressor durch den Aufprall ausfällt).
3. Schrägaufprall- und Falltest
Simulationsszenario: Beim Transport gleitet das Produkt zunächst eine schiefe Ebene hinunter (z. B. ein LKW beim Entladen einen Hang hinunter), prallt dann auf den Boden oder ein anderes Objekt und fällt anschließend zu Boden. Dies ist ein kombiniertes Szenario aus Gleitaufprall und freiem Fall. Testmethode: Mithilfe einer Kombination aus Schiefebenen-Aufpralltester und Falltester wird die Probe zunächst mit einem festgelegten Winkel (üblicherweise 10°–30°) eine schiefe Ebene hinunter beschleunigt. Nach dem Aufprall auf ein Hindernis prallt sie ab und fällt zu Boden oder gleitet direkt auf eine Fallplattform.
Kernprüfung: Das Produkt widersteht nicht nur dem Aufprall beim Fallenlassen, sondern auch den Reibungs- und Stoßkräften beim Gleiten. Der Test überprüft, ob die Verpackung durch Reibung beschädigt wird und ob das Produkt durch „Sekundärbelastung“ (Aufprall + Fallenlassen) beschädigt wird.